Blüten auf der Haut

(c) Unsplash / Chris Jarvis

CBD gibt es nicht nur in Form von CBD-Ölen, sondern es erfreut sich auch in der Kosmetikbranche großer Beliebtheit. Ob als Creme, Lippenpflege oder Augencreme – die Produktvielfalt ist schier unendlich. Was die Vorteile dieses Bestandteiles in Pflegeprodukten sind, verraten wir im Artikel.

Wann kann man CBD-Cremes verwenden?

CBD ist ein Inhaltsstoff, der Hautpflegeprodukten das gewisse Etwas verleiht. In folgenden Bereichen kann Cannabidiol besonders überzeugen:

  • als Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen,
  • bei unreiner Haut und zu Akne neigender Haut,
  • bei trockener und juckender Haut,
  • bei Hautrötungen,
  • zur Pflege reifer Haut.

Basierend auf dieser Erkenntnis haben wir drei einzigartige Produktlinien entwickelt. Das Resultat sind hochwertige Formulierungen für unterschiedliche Hautbedürfnisse und individuelle Wünsche. Für das perfekte Ergebnis stehen bei Hanfama Cosmetics die ideale Konzentration CBD mit anderen bewährten Inhaltstoffen in Einklang und entfalten so die positive Kraft der Natur. Denn für uns steht die Gesundheit Ihrer Haut an erster Stelle.

grüne Hanfpflanzen wachsen bei Hanfama aus der Erde

Worauf muss ich beim Kauf von Hanfkosmetik achten?

Um die passende Kosmetik mit CBD für sich zu finden, sollte man zuallererst seinen Hauttyp bestimmen – wenn Ihnen dafür das Know-how fehlt, kann Ihnen ein Hautarzt oder ein Kosmetiker weiterhelfen. Die Haut wirkt nämlich wie ein äußerlicher Schutzschild und braucht eine speziell abgestimmte Pflege.

Der Verwendungszweck

Aber nicht nur das Wissen über den eigenen Hauttyp ist wichtig, sondern auch der Verwendungszweck des Produkts. Möchten Sie etwas gegen unreine Hautmüde Augen oder doch ein Produkt, das für den ganzen Körper geeignet ist? Möglicherweise haben Sie das Bedürfnis, Ihre komplette Pflegelinie umzustellen und gleich auf eine ganze CBD-Linie umzusteigen. Damit Sie nicht ratlos im Shop oder Internet suchen müssen, sollten Sie diese Fragen im Vorhinein für sich selbst beantworten. Wenn Sie noch unsicher sind, lassen Sie sich gerne beraten.Wählen Sie, je nach individuellem Hauttyp, das richtige Produkt für sich aus. Ob für unreine Haut, Anti-Aging oder sensible Haut – für jeden ist etwas dabei [1] .

Das Etikett

Vor dem Kauf empfiehlt es sich außerdem noch einen Blick auf das Etikett zu werfen. Befinden sich Inhaltsstoffe in der Creme, gegen die Sie bekanntermaßen allergisch sind? Ist tatsächlich Cannabidiol im Produkt enthalten oder finden Sie lediglich Hanfsamenöl auf der Liste der Inhaltsstoffe?

Die Kundenbewertungen

Zu guter Letzt können Sie sich an den Erfahrungen anderer Kunden orientieren. Bei qualitativ minderwertigen Produkten oder unseriösen Anbietern lassen negative Erfahrungsberichte meist nicht lange auf sich warten. Wenn Sie sich für CBD-Kosmetik aus unserem Onlineshop entschieden haben, teilen Sie Ihre Erfahrung gerne auch auf Trusted Shops. Wir freuen uns über Ihre Bewertung!

Woran erkennt man hochwertige CBD-Kosmetik?

Wie bei jedem Hautprodukt sollte man auch bei CBD-Kosmetik auf die Inhaltsstoffe achten –hochwertige Kosmetik enthält hochwertige Inhaltsstoffe. Demnach empfiehlt es sich vor dem Kauf einen Blick auf das Etikett zu werfen. Das gilt natürlich auch für CBD-Kosmetik. Darüber hinaus können Sie bei CBD-Kosmetik darauf achten, ob und wie viel CBD in dem Produkt Ihrer Wahl enthalten ist. Vertrauenswürdige Anbieter geben gerne Auskunft darüber. Oftmals sind in CBD-Kosmetik zusätzliche pflegende Inhaltsstoffe, wie Capuaçubutter aber auch pflanzliche Öle, die als Träger fungieren.  Je nach Hauttyp (unreine, trockene oder anspruchsvolle Haut) werden verschiedene Inhaltstoffe verwendet. Also wird sicher jeder fündig.

Nahaufnahme qualitativ hochwertiger Hanfpflanzen von Hanfama

Ist eine CBD-Creme besser als herkömmliche Kosmetik?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Letztendlich kommt es darauf an, was man sich als Konsument vom Produkt erwartet und wie / wofür man es in seine tägliche Routine integrieren möchte. Besonders wenn Sie an unreiner, fettiger, zu Akne-neigender Haut leiden oder Ihre Haut vor den sichtbaren Veränderungen alternder Haut schützen möchten, bieten Ihnen CBD als Inhaltsstoff in Ihrer Kosmetik folgende Vorteile. CANNABIDIOL (CBD)

  • …beschützt die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen, oxidativem Stress und freien Radikalen [11][12][13]
  • …mindert die Fettsynthese [6][3] und unterstützt die natürliche Fettversorgung der Haut
  • …weist anti-entzündliche Eigenschaften auf und unterstützt die Hautbarriere [3][6]
  • …reguliert die physiologische Talgproduktion [3]
  • …kann Akne-induzierter Narbenbildung [7] vorbeugen

CBD-Kosmetik mit anderen Produkten verwenden?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, CBD-Cremes mit anderen Produkten gemeinsam zu verwenden. Was man aber nicht machen sollte: zu viele verschiedene Produkte auftragen – das reizt nämlich die Haut und kann zu ungewünschten Irritationen führen – vermeiden Sie also Überpflege, denn das beliebt der Haut nicht. Am besten ist es, Sie testen das neue Pflegemittel auf einer kleinen Hautstelle, um die Reaktion zu testen. Dann können Sie versuchen, es mit anderen Produkten, die Sie haben, zu kombinieren.Sollten Neben- oder Wechselwirkungen auftreten, raten wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen. Wenn Sie schwanger sind oder eine Unverträglichkeit gegen CBD haben, raten wir von der Verwendung von CBD-Kosmetik ab.

Anwendungsbereiche: Akne und Neurodermitis

Die vergangenen zehn Jahre zeigten einen vermehrten Trend zum Einsatz von Cannabinoiden bei weitverbreiteten Hautproblemen [2]. Unterdessen nimmt auch die Studienlage stetig zu. Untersucht wurden unter anderem die Eignung des nicht-psychoaktiven Cannabidiols bei Hautproblemen wie Akne und Neurodermitis. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse dieser Studien für Sie zusammengefasst. Darüber hinaus finden Sie Links zu allen genannten Studien gesammelt in der Referenzliste am Ende des Artikels.

 

Applikation eines Kosmetikproduktes auf der Hand

(c) Unsplash / Nati Nati

CBD bei Neurodermitis: klinische Studien zeigen Potenzial von Cannabinoiden bei Neurodermitis

In den Jahren 2007 und 2008 zeigten drei klinische Studien das Potenzial von Cannabinoiden bei Neurodermitis auf. In zwei Fällen handelte es sich dabei um Endo(körpereigene)-Cannabinoide und in einem Fall um synthetische Cannabinoide. Allen drei Studien ist jedoch die deutliche Linderung der charakteristischen Symptome, wie der Juckreiz der ProbandInnen gemein [8][9][10].Einige Jahre später beleuchteten Palmieri et al (2019) die Anwendung einer CBD-haltigen Creme bei Neurodermitis, Akne-Narben und Schuppenflechte. Insgesamt nahmen 20 Freiwillige an der Studie teil, wovon fünf Personen von Neurodermitis und dem damit einhergehenden Juckreiz geplagt waren. Neben Cannabidiol enthielt die Creme natürliche Inhaltsstoffe, wie Ringelblumenextrakt und Sheabutter. Die ProbandInnen wurden dazu angehalten, die Creme zweimal täglich für die Dauer von drei Monaten aufzutragen. Während dieses Zeitraumes durften keine anderen Hautpflegeprodukte verwendet werden. Die Ergebnisse ließen sich sehen: die CBD Creme verbesserte den Hautzustand sowie in weiterer Folge die Lebensqualität von Menschen mit Neurodermitis, Akne-Narben und Schuppenflechte. Die Creme verbesserte außerdem folgende Parameter: Feuchtigkeit, Elastizität sowie den transepidermalen Wasserverlust. Palmieri et al schlussfolgerten, dass die topische Anwendung von CBD-Cremen eine sichere und effektive Methode ist, die Lebensqualität von Menschen mit Hautproblemen, insbesondere dann, wenn es sich um entzündliche Hautprobleme handelt, zu verbessern [7].

CBD in Hautpflegeprodukten – Fazit

Abschließend möchten wir betonen, dass CBD viele günstige Eigenschaften für die Verwendung als Inhaltsstoff in Hautpflegeprodukten besitzt. Starke Hautprobleme oder gar Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Psoriasis (Schuppenflechte), sollten jedoch immer von einem Dermatologen abgeklärt werden, der einen geeigneten Therapieplan für Sie entwerfen kann. Kosmetikprodukte mit CBD können therapeutische Cremes und Salben keinesfalls ersetzen, überzeugen aber durch das gewisse Etwas im Rahmen der täglichen Hautpflege.

Die Inhalte unseres HANFAMA Magazins dienen lediglich der Aufklärung und Informationsweitergabe rund um das Thema Cannabis. Wir prüfen unsere Informationen genau und zitieren nur aus verifizierten Quellen. Trotzdem erheben unsere Texte keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität.

Referenzen
[1] Hammell, D. C., Zhang, L. P., Ma, F., Abshire, S. M., McIlwrath, S. L., Stinchcomb, A. L., & Westlund, K. N. (2016). Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis. European journal of pain (London, England), 20(6), 936–948. https://doi.org/10.1002/ejp.818[2] Sheriff, T., Lin, M. J., Dubin, D., & Khorasani, H. (2020). The potential role of cannabinoids in dermatology. The Journal of dermatological treatment, 31(8), 839–845. https://doi.org/10.1080/09546634.2019.1675854[3] Oláh, A., Tóth, B. I., Borbíró, I., Sugawara, K., Szöllõsi, A. G., Czifra, G., Pál, B., Ambrus, L., Kloepper, J., Camera, E., Ludovici, M., Picardo, M., Voets, T., Zouboulis, C. C., Paus, R., & Bíró, T. (2014). Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes. The Journal of clinical investigation, 124(9), 3713–3724. https://doi.org/10.1172/JCI64628[4] Spleman, L., Sinclair, R., Freeman, M., Davis, M., & Gebauer, K. (2018). 1061 The safety of topical cannabidiol (CBD) for the treatment of acne. Journal of Investigative Dermatology, 138. https://www.researchgate.net/publication/324871441_1061[5] Sangiovanni E, Fumagalli M, Pacchetti B, Piazza S, Magnavacca A, Khalilpour S, Melzi G, Martinelli G, Dell’Agli M. Cannabis sativa L. extract and cannabidiol inhibit in vitro mediators of skin inflammation and wound injury. Phytother Res. 2019 Aug;33(8):2083-2093. doi: 10.1002/ptr.6400. Epub 2019 Jun 27. PMID: 31250491. https://doi.org/10.1002/ptr.6400[6] Ali A, Akhtar N. The safety and efficacy of 3% Cannabis seeds extract cream for reduction of human cheek skin sebum and erythema content. Pak J Pharm Sci. 2015 Jul;28(4):1389-95. PMID: 26142529. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26142529/[7] Palmieri, Beniamino & Laurino, Carmen & vadalà, Maria. (2019). A therapeutic effect of cbd-enriched ointment in inflammatory skin diseases and cutaneous scars. La Clinica terapeutica. 170. e93-e99. 10.7417/CT.2019.2116. https://doi.org/10.7417/CT.2019.2116[8] Eberlein B, Eicke C, Reinhardt HW, Ring J. Adjuvant treatment of atopic eczema: assessment of an emollient containing N-palmitoylethanolamine (ATOPA study). J Eur Acad Dermatol Venereol. 2008 Jan;22(1):73-82. doi: 10.1111/j.1468-3083.2007.02351.x. PMID: 18181976. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18181976/[9] Pulvirenti N, Nasca MR, Micali G. Topical adelmidrol 2% emulsion, a novel aliamide, in the treatment of mild atopic dermatitis in pediatric subjects: a pilot study. Acta Dermatovenerol Croat. 2007;15(2):80-3. PMID: 17631786.[10] Rosso J. Use of a palmitoylethanolamide-containing nonsteroidal cream for treating atopic dermatitis: impact on the duration of response and time between flares. Cosmetic Dermatology. 2007;20(4): 208-211. https://www.mdedge.com/dermatology/article/68950/[11] Hwang, Y. S., Kim, Y. J., Kim, M. O., Kang, M., Oh, S. W., Nho, Y. H., Park, S. H., & Lee, J. (2017). Cannabidiol upregulates melanogenesis through CB1 dependent pathway by activating p38 MAPK and p42/44 MAPK. Chemico-biological interactions, 273, 107–114. https://doi.org/10.1016/j.cbi.2017.06.005[12] Hacke, A., , Lima, D., , de Costa, F., , Deshmukh, K., , Li, N., , Chow, A. M., , Marques, J. A., , Pereira, R. P., , & Kerman, K., (2019). Probing the antioxidant activity of Δ9-tetrahydrocannabinol and cannabidiol in Cannabis sativa extracts. The Analyst, 144(16), 4952–4961. https://doi.org/10.1039/c9an00890j[13] Jastrząb, A., Gęgotek, A., & Skrzydlewska, E. (2019). Cannabidiol Regulates the Expression of Keratinocyte Proteins Involved in the Inflammation Process through Transcriptional Regulation. Cells, 8(8), 827. https://doi.org/10.3390/cells8080827

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Christina Strzalka hat Gesundheits- und Krankenpflege und Health Assisting Engineering studiert. Sie hat einen engen Bezug zu Gesundheitsthemen und eine große Begeisterung für Innovationen. Für die LeserInnen des HANFAMA Magazins durchforstet sie wissenschaftliche Datenbanken und arbeitet sich gerne in komplexe Sachverhalte ein, die sie in verständlicher Art und Weise für Sie aufbereitet. Mit großer Leidenschaft recherchiert sie zu medizinischen und naturwissenschaftlichen Themen und berichtet über Neuigkeiten aus der Welt der Forschung. Ihr Motto: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht (Franz Kafka).