Frau pflegt unreine Haut

Reine Haut und ein frischer, ebenmäßiger Teint strahlen Gesundheit und Vitalität aus. Doch fernab von Instagram-Filtern, Photoshop und Hollywood-Filmen, erwachen nur die wenigsten mit makelloser Haut. Stattdessen stehen Pickel, Mitesser und Hautrötungen bei vielen Menschen an der Tagesordnung. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, woher unreine Haut kommen kann und wie CBD zur Besserung beitragen kann.

CBD bei unreiner Haut und Pickel

Das Extrakt der weiblichen Nutzhanfpflanze überzeugt in der Kosmetikbranche durch eine Vielzahl von positiven Eigenschaften. Besonders auf dem Gebiet von Hautunreinheiten, Pickeln und Anti-Akne-Pflege hat CBD in den letzten Jahren einige Aufmerksamkeit erregt. Und das zu Recht. Denn das Phytocannabinoid scheint unreiner Haut einige Vorteile zu bieten.

Die offizielle EU-Datenbank für Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten, CosIng, beschreibt CBD als antiseborrhoisch, antioxidant, hautpflegend und hautschützend. Darüber hinaus sind mögliche antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften des Cannabinoids Bestandteil einiger Forschungsarbeiten der letzten Jahre. Da die Haut über Endocannabinoid-Rezeptoren verfügt, kann sie von den positiven Eigenschaften von CBD profitieren. Besonders die Kombination von feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen und CBD scheint vermehrt Anklang bei der Pflege von unreiner Haut zu finden. 

Wieso kann CBD Öl bei unreiner Haut und Akne helfen?

Der menschliche Körper verfügt über ein komplexes Netzwerk aus Endocannabinoiden, Rezeptoren und Enzymen, die für die Verstoffwechselung der (Endo)-Cannabinoide verantwortlich sind. Die Rede ist vom Endocannabinoid-System.

Das Endocannabinoid-System der Haut

Heute weiß man, dass das Endocannabinoid-System auch in die Homöostase der Haut involviert ist. So konnten Forscher Komponenten des Endocannabinoid-Systems in diversen Bestandteilen der Haut entdecken [2]. Und zwar in:

  • kutanen Nervenfaserbündeln,
  • Makrophagen und Mastzellen (Zellen des zellulären Immunsystems)
  • epidermalen Keratinozyten (Hornbildende Zellen)
  • Haarfollikel,
  • Talg- und Schweißdrüsen,
  • Melanozyten (Pigmentzellen) und
  • Fibroblasten (Bindegewebsszellen)[2] .

In der Haut werden Endocannabinoide in verschiedenen Zellen der Epidermis (Oberhaut), der Talgdrüse und der Haarfollikel synthetisiert und können anschließend nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip eine Wirkung an ihrem Zielort auslösen. Damit können sie die Funktionen von Haut und Hautanhangsgebilde, wie zum Beispiel sensorische Wahrnehmung und Wachstum wesentlich steuern. Zum Beispiel konnte gezeigt werden, dass Endocannabinoide sensorische Phänomene wie Schmerzen oder Juckreiz hemmen können, indem sie an den CB1-Rezeptor binden. Wohingegen Cannabinoide, die an den CB2-Rezeptor binden, Haarwuchs und Zellproliferation mindern können[1].

Dysbalance des Endocannabinoid-Systems in der Haut

Vergangene Forschungsarbeiten zeigen, dass sich bei verschiedenen dermatologischen Beschwerden eine Dysbalance des Endocannabinoid-Systems nachweisen lässt. Es scheint, dass das kutane Endocannabinoid-System im ständigen Austausch mit immunologischen, neurologischen und endokrinen Systemen ist, die essenziell für die Hautgesundheit und deren Funktionen sind. Das impliziert, dass ein ausgeglichenes Endocannabinoid-System wichtig für die Aufrechterhaltung des Soll-Zustands und in weiterer Folge für die Aufrechterhaltung der Hautgesundheit ist [2].Die Erkenntnis über die wichtige regulatorische Rolle, die das Endocannabinoid-System in der dermatologischen Homöostase einnimmt, hat die Erforschung des kutanen Endocannabinoid-Systems ins Rollen gebracht und so steigt die Anzahl an Studien und Publikationen zu diesem Thema stetig.

CBD bei Akne: Erkenntnisse aus der Forschung

Oláh et al untersuchten 2014 erstmals die Auswirkungen von CBD auf menschliche Talgdrüsen und fanden heraus, dass CBD über einzigartige Anti-Akne-Eigenschaften verfügt. Ohne gesunde Hautzellen anzugreifen, regulierte CBD die übermäßige Talgproduktion. Die Daten dieser präklinischen Studie deuten laut Oláh et al außerdem stark darauf hin, dass mit den talgregulierenden Eigenschaften auch entzündungshemmende Eigenschaften einhergehen, was in Hinblick auf die dermatologischen Gegebenheiten bei Akne äußerst wünschenswert wäre [3].

Ein Jahr später untersuchten Atif Ali und Naveed Akhtar, im Rahmen einer einfachblinden Vergleichsstudie, die tägliche Anwendung einer 3%igen Cannabisextrakt-Creme, die sowohl THC als auch CBD enthielt. Die Studie wurde an elf asiatischen, gesunden Männern zwischen 20 und 35 Jahren über einen Zeitraum von zwölf Wochen durchgeführt. Zweimal täglich angewendet, minderte die CBD-haltige Creme sowohl den Talggehalt als auch Hautrötungen signifikant. Darüber hinaus zeigte die Creme eine gute Verträglichkeit [4].

2018 wurde die Sicherheit bei topischer Anwendung einer 5%igen CBD-Creme im Rahmen einer klinischen Phase-I-Studie mit 23 TeilnehmerInnen untersucht. Für die Formulierung der CBD-Creme wurde synthetisches CBD verwendet. Nach 28 Tagen zweimal täglicher Anwendung im Gesicht, kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die CBD-Creme bei Menschen mit moderater bis schwerer Akne durchwegs gut vertragen wird uns als sicher eingestuft werden kann [5].

Ein Jahr später – im Jahr 2019 – veröffentlichte eine Forschungsgruppe der Università degli Studi di Milano in Italien interessante Ergebnisse ihrer in-vitro Studie über die entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabisextrakten.  Sowohl ein Vollspektrum CBD-Extrakt als auch CBD-Reinstoff konnten die Freisetzung von Entzündungsmediatoren, die an Entzündungsprozessen in der Haut beteiligt sind, unterdrücken. Da beide Testsubstanzen parallel die gleichen Ergebnisse erzielten, ist laut Sangiovanni et al davon auszugehen, dass es das nicht-psychoaktive Cannabidiol ist, das für die anti-entzündlichen Effekte verantwortlich ist [6].

Unreine Haut – was ist das?

Von unreiner Haut spricht man, wenn die Haut im Allgemeinen eher zu Unreinheiten, Irritationen und Entzündungen neigt. Mitesser und Pickel zeichnen das Erscheinungsbild der Haut und an den meisten Tagen ist ein öliger Glanz zu sehen, weil die Haut ein Übermaß an Talg produziert.

Wie entstehen Mitesser und Pickel?

Wenn ein Übermaß an Talg produziert wird und die Oberhaut stark verhornt ist, kann das Sekret aus den Talgdrüsen nicht ausreichend abfließen und bildet Pfropfen, die die Follikelkanäle verstopfen und als sogenannte Mitesser bekannt sind. Gelangt der Talg an die Oberfläche, oxidiert das im Talg enthaltene Melanin mit dem Sauerstoff aus der Luft und färbt sich schwarz. Diese Art der Mitesser werden daher auch als Blackheads bezeichnet. Wenn der Talg jedoch nicht an die Oberfläche gelangt, bemerkt man anstelle der schwarzen Pünktchen oftmals gerötete, schmerzhafte Schwellungen unter der Haut. Bakterien und andere Erreger können sich in den Poren ansiedeln und einen Pickel entstehen lassen, an dessen Spitze sich oftmals ein Eiterherd bildet.

Was sind Ursachen unreiner Haut?

Die Ursachen unreiner Haut sind vielfältig. Erbliche Faktoren, psychische Belastungen, ein ungesunder Lebensstil, die falsche Pflegeroutine und Umweltbedingungen, wie Feinstaub und klimatische Veränderungen spielen dabei eine Rolle. Am häufigsten sind aber hormonelle Veränderungen ausschlaggebend für ein unreines Hautbild.

Familiäre Veranlagung

Auch eine gewisse genetische Disposition kann ursächlich für unreine Haut sein. Unabhängig von den Gegebenheiten des eigenen Hauttyps, der die Entstehung von Unreinheiten begünstigen kann, sind Verhornungsstörungen zumeist auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen. Durch übermäßige Hornbildung kann es, im Falle einer Verhornungsstörung, zu einem Talgstau in den Poren kommen. Diese können sich in weiterer Folge entzünden und ein schmerzender Pickel entsteht.

Umwelteinflüsse

Die Haut ist unser Schutzschild gegen schädliche Einflüsse von außen und tagtäglich in direktem Kontakt mit unserer Umwelt. Je nach Bedarf, kann sie sich zum Beispiel an die veränderten Bedingungen, während eines Strandurlaub anpassen, indem sie vermehrt Pigmentzellen bildet. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich klimatische Veränderungen, Feinstaub und UV-Strahlung auch auf unser Hautbild auswirken können.

Falsche Pflege

Für ein klares Hautbild ist die richtige Pflege unerlässlich. Denn die Haut benötigt eine Pflege, die auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Je nach Hauttyp sind Pflegeprodukte unterschiedlich gut zur täglichen Pflege geeignet.

Ölige, unreine Haut sollte ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Wird öliger Haut zu viel Feuchtigkeit entzogen, kann eine vermehrte Talgproduktion – als natürliche Schutzreaktion der Haut – die Folge sein. Im Falle eines öligen Hautbildes, möchte man dies jedoch vermeiden. Aber Vorsicht: die tägliche Pflegeroutine sollte nicht zu exzessiv betrieben werden. Denn auch regelmäßiges Überpflegen kann die Haut reizen, was wiederum zu einem vermehrten Aufkommen von Hautunreinheiten führen kann.

Auch zu aggressive Reinigungs- und Pflegeprodukte können die Haut austrocknen und somit einen Teufelskreis bei unreiner Haut auslösen. Achten Sie also darauf Reinigungs- und Pflegeprodukte zu verwenden, deren Inhaltsstoffe die Schutzbarriere der Haut nicht angreifen. CBD könnte dabei das Mittel Ihrer Wahl sein. Denn CBD hilft die normale Talgproduktion aufrechtzuerhalten, ohne gesunde Hautzellen anzugreifen.

Stress und Schlafmangel

Man sagt, die Haut ist der Spiegel der Seele. Und tatsächlich können sich andauernder Stress und seelische Belastungen nicht nur auf den Körper, sondern auch auf das Hautbild negativ auswirken. Doch wie ist das möglich?

Wenn wir gestresst sind, schüttet unser Körper vermehrt Stresshormone aus. Cortisol und Adrenalin sorgen für eine hormonelle Dysbalance und beeinflussen unter anderem auch unsere Talgdrüsen. Die Talgproduktion nimmt zu, Poren können leichter verstopfen und ein idealer Nährboden für Bakterien entsteht.

Schlafmangel hingegen ist nicht nur eine Folge von andauerndem Stress, sondern sorgt auch dafür, dass unser Stresspegel steigt. Der sagenumwobene Schönheitsschlaf hilft also nicht nur gegen müde Augen, sondern ist auch in Hinblick auf die Talgproduktion und daraus resultierende Unreinheiten nicht zu unterschätzen.

Ernährung

Auch die Ernährung ist ein wichtiger Faktor im Kampf gegen Pickel und entzündete Poren. So können mehrfach ungesättigte Fettsäuren die Entstehung von Pickeln begünstigen. Diese sind zum Beispiel in stark verarbeiteten Lebensmitteln (Fertigprodukte) und Frittiertem enthalten. Oftmals enthalten derartige Produkte auch enorme Mengen Zucker, der sich ebenfalls negativ auf das Hautbild auswirken kann. Auch Schweinefleisch, Eier und Kuhmilch stehen in Verdacht entzündliche Prozesse zu fördern. Darüber hinaus sollen Milchprodukte in der Lage sein, den Hormonhaushalt durcheinanderzubringen, wie eine Studie der Harvard Medical School zeigt. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen über eine Besserung ihres Hautbildes berichten, nachdem sie eine Weile auf den Konsum von Milchprodukten verzichtet haben.

Hormone

Hormone spielen eine Schlüsselrolle, wenn es um das Hautbild geht. Sie kontrollieren die Talgproduktion und können Probleme verursachen, wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten. Obwohl eine hormonelle Dysbalance in jeder Lebensphase auftreten kann, gibt es einige Zeitpunkte in denen hormonelle Schwankungen vermehrt vorkommen. Bei Männern fällt hier vor allem die Pubertät ins Gewicht. Frauen hingegen kennen hormonelle Schwankungen und damit verbundene Hautunreinheiten zum Beispiel auch von den natürlichen Veränderungen während des Menstruationszyklus. So sind viele Frauen vor und während der Menstruation vermehrt mit Hautunreinheiten konfrontiert. Auch nach Absetzen hormoneller Verhütungsmittel, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, sind Pickel und Akne keine Seltenheit.

Pickel oder Akne? Das ist der Unterschied

Im Unterschied zu Pickeln oder Mitessern, die vereinzelt auftreten, handelt es sich bei Akne um eine Hautkrankheit. Um genau zu sein, sogar um die häufigste Hauterkrankung weltweit. Es gibt verschiedene Formen von Akne. Am häufigsten ist aber die gewöhnliche Akne (Acne vulgaris), die zumeist auf hormonelle Umstellungen zurückzuführen ist. Fast jeder Mensch ist während der Pubertät zumindest von einer leichten Acne vulgaris betroffen. Je nach Schweregrad lässt sich Acne vulgaris in drei Verlaufsformen einteilen:

  • Leichte Akne (Acne comedonica)
  • Mittelschwere Akne (Acne papulopustulosa)
  • Schwere Akne (Acne conglobata).

Die entzündliche Hautkrankheit ist jedenfalls einen Besuch beim Spezialisten, in diesem Fall ein Dermatologe, wert. Denn dieser kann die Form der Akne feststellen und eine geeignete Therapie veranlassen. Leichte Akne lässt sich, im Gegensatz zu mittelschwerer oder schwerer Akne, in der Regel auch gut mit speziellen Reinigungs- und Pflegeprodukten behandeln. Letztere hingegen kann eine medikamentöse Behandlung erforderlich machen.

Hausmittel gegen unreine Haut

Natürlich empfehlen wir bei Akne oder starken und wiederkehrenden Unreinheiten einen Besuch beim Dermatologen oder dem Kosmetiker Ihres Vertrauens. Doch nicht jeder Pickel erfordert sofort einen Besuch beim Spezialisten. Online werden eine Vielzahl an Hausmitteln gegen Pickel und Hautunreinheiten empfohlen. Viele davon scheinen bei näherer Betrachtung aber nicht empfehlenswert. Unsere vier Favoriten möchten wir Ihnen im Folgenden aber kurz vorstellen.Frau lächelt Spiegelbild nach Gesichtspflegean 

Dampfbäder

Dampfbäder haben sich zur natürlichen Behandlung von Pickeln und Mitessern bewährt, weil sie die Poren ohne den notwendigen Einsatz von Chemikalien öffnen. Die Haut kann gründlich gereinigt werden und ist ideal auf die weitere Pflege und die Aufnahme von Nährstoffen in tiefere Hautschichten vorbereitet. Natürliche Zusätze mit entzündungshemmenden oder beruhigenden Eigenschaften sind ein willkommenes Add-On bei gereizter und unreiner Haut und können nach Belieben hinzugefügt werden. So bieten sich zum Beispiel Kamillenblüte, Rosmarin oder CBD für ein wohltuendes Gesichtsdampfbad an.

Ringelblume (Calendula)

Der Ringelblume werden wundheilende und entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt. Deshalb hat sie sich nicht nur als Inhaltsstoff in Anti-Blemish-Kosmetik etabliert, sondern auch als Hausmittel im Kampf gegen Unreinheiten.

Jojobaöl (Simmondsia Chinensis Seed Oil)

Öl auf fettiger Haut? Im Fall von Jojobaöl kann das tatsächlich Sinn machen. Denn Jojobaöl ist nicht komedogen – verstopft die Poren also nicht – soll aber über und entzündungshemmende und talgregulierende Eigenschaften verfügen. Gleichzeitig spendet Jojobaöl der Haut eine Extraportion Feuchtigkeit.

CBD (Cannabidiol)

Cannabidiol verfügt über antioxidative, antiseborrhoische, hautpflegende und hautschützende Eigenschaften. Auch antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften werden aktuell diskutiert. Dieses Bündel an hautunterstützenden Merkmalen machen das Extrakt unserer Meinung nach zur idealen Ergänzung bei entzündeten Poren und Unreinheiten.

Wie wendet man CBD bei Akne an?

Zur unterstützenden Pflegeroutine von unreiner, zu Akne neigender Haut und zur Vorbeugung von Akne-Narben mit CBD, empfehlen wir auf Reinigungs- und Pflegeprodukte zu setzen, die speziell für diese Hautbedürfnisse entwickelt wurden. CBD Cremes gegen Unreinheiten enthalten bereits die ideale Menge CBD und wurden auf deren Hautverträglichkeit getestet.

Kann man CBD Öl auf die Haut auftragen?

Tatsächlich spricht nichts dagegen CBD Öl auch direkt auf die Haut aufzutragen, sofern MCT-Öl oder Hanföl als Trägeröl verwendet wurde. Denn beide Trägeröle zählen zu den nicht-komedogenen Ölen. Das heißt, sie zählen zu jenen Ölen, die die Poren nicht verstopfen und Hautunreinheiten somit nicht begünstigen.

Bei der Anwendung von CBD Öl auf die Haut, kann man also von den positiven Eigenschaften von CBD profitieren, ohne die Poren zusätzlich zu verstopfen. Worauf man dabei jedoch verzichtet, ist die Kombination mit anderen klärenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen, die in speziell entwickelten CBD Cremen für unreine Haut enthalten sind.

Achtung: Wenn Sie sich dafür entscheiden, das CBD Öl direkt auf die Haut aufzutragen, achten Sie darauf einige Zeit abzuwarten, bevor Sie helle Kleidungsstücke anziehen. Denn das Hanföl kann Flecken auf der Kleidung hinterlassen.

Welches CBD Öl ist für die Haut geeignet?

Insbesondere zur Pflege fettiger, öliger Haut eignet sich CBD Öl, dessen Trägeröl nicht-komedogen ist. Denn bereits eine leichte Komedogenität kann bei zu Akne neigender Haut die Entstehung eines Pickels hervorrufen. Komedogene Öle, wie zum Beispiel Leinöl, können nicht so gut in die Haut einziehen und die Poren dadurch verstopfen. Es empfiehlt sich daher auf ein CBD Öl zurückzugreifen, das auf nicht-komedogenen Ölen basiert. Hanföl, MCT-Öl, Jojobaöl oder Arganöl zählen zum Beispiel zu den nicht-komedogenen Ölen.

Welche Gesichtscreme eignet sich für unreine Haut?

Fettige, unreine Haut benötigt eine spezielle Pflege. Aggressive Reinigungs- und Pflegeprodukte für unreine Haut können den Säureschutzmantel der Haut zerstören und sind daher langfristig nicht zu empfehlen. Ebenfalls ungeeignet sind besonders intensive, reichhaltige Cremen, die die Poren verstopfen und Unreinheiten begünstigen können. Stattdessen raten wir Ihnen bei unreiner Haut zu einer Gesichtspflege zu greifen, die

  • viel Feuchtigkeit spendet,
  • die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt,
  • Salicylsäure enthält und
  • mit antibakteriellen und talgregulierenden Wirkstoffen angereichert ist.

Selbstverständlich haben wir diese Anforderungen in der Entwicklung der HANFAMA Anti-Blemish Linie berücksichtigt. Die Anti-Blemish CBD Infused Day Cream ist eine talgregulierende Tagespflege mit CBD, die speziell für unreine, zu Akne neigende Haut entwickelt wurde und die Haut vor Irritationen durch schädliche Umwelteinflüsse schützt.

Wer nach dem Auftragen der Tagespflege trotz oder gerade aufgrund von Unreinheiten, nicht auf Make-Up verzichten möchte, sollte abends unbedingt sicherstellen, dass die Haut vollständig von Make-Up-Resten befreit wird. Zur Unterstützung gibt es dafür zum Beispiel unseren Anti-Blemish Foaming Face Cleanser, der sich nach dem Auftragen in einen sanften Schaum verwandelt, der die Haut porentief reinigt, ohne dabei den Schutzmantel der Haut zu zerstören. Das enthaltene CBD hilft die normale Talgproduktion aufrechtzuerhalten und beugt der Entstehung neuer Unreinheiten vor.

Warum wir von CBD als Inhaltsstoff in Kosmetikprodukten, gerade im Zusammenhang mit unreiner Haut, so begeistert sind und welche Erkenntnisse es zum Thema CBD und Akne aus der Welt der Forschung gibt, erfahren Sie im Artikel CBD-Cremes: Cannabidiol als Inhaltsstoff in Kosmetik.

 

*Für die Richtigkeit der Inhalte übernehmen wir keine Haftung.

Referenzen
[1] Bíró, T., Tóth, B. I., Haskó, G., Paus, R., & Pacher, P. (2009). The endocannabinoid system of the skin in health and disease: novel perspectives and therapeutic opportunities. Trends in pharmacological sciences, 30(8), 411–420. https://doi.org/10.1016/j.tips.2009.05.004[2] Trusler, A. R., Clark, A. K., Sivamani, R. K., & Shi, V. Y. (2017). The Endocannabinoid System and Its Role in Eczematous Dermatoses. Dermatitis : contact, atopic, occupational, drug, 28(1), 22–32. https://doi.org/10.1097/DER.0000000000000257[3] Oláh, A., Tóth, B. I., Borbíró, I., Sugawara, K., Szöllõsi, A. G., Czifra, G., Pál, B., Ambrus, L., Kloepper, J., Camera, E., Ludovici, M., Picardo, M., Voets, T., Zouboulis, C. C., Paus, R., & Bíró, T. (2014). Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes. The Journal of clinical investigation, 124(9), 3713–3724. https://doi.org/10.1172/JCI64628[4] Ali A, Akhtar N. The safety and efficacy of 3% Cannabis seeds extract cream for reduction of human cheek skin sebum and erythema content. Pak J Pharm Sci. 2015 Jul;28(4):1389-95. PMID: 26142529. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26142529/[5] Spleman, L., Sinclair, R., Freeman, M., Davis, M., & Gebauer, K. (2018). 1061 The safety of topical cannabidiol (CBD) for the treatment of acne. Journal of Investigative Dermatology, 138. https://www.researchgate.net/publication/324871441_1061[6] Sangiovanni E, Fumagalli M, Pacchetti B, Piazza S, Magnavacca A, Khalilpour S, Melzi G, Martinelli G, Dell’Agli M. Cannabis sativa L. extract and cannabidiol inhibit in vitro mediators of skin inflammation and wound injury. Phytother Res. 2019 Aug;33(8):2083-2093. doi: 10.1002/ptr.6400. Epub 2019 Jun 27. PMID: 31250491. https://doi.org/10.1002/ptr.6400

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Christina Strzalka hat Gesundheits- und Krankenpflege und Health Assisting Engineering studiert. Sie hat einen engen Bezug zu Gesundheitsthemen und eine große Begeisterung für Innovationen. Für die LeserInnen des HANFAMA Magazins durchforstet sie wissenschaftliche Datenbanken und arbeitet sich gerne in komplexe Sachverhalte ein, die sie in verständlicher Art und Weise für Sie aufbereitet. Mit großer Leidenschaft recherchiert sie zu medizinischen und naturwissenschaftlichen Themen und berichtet über Neuigkeiten aus der Welt der Forschung. Ihr Motto: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht (Franz Kafka).

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Christopher Martens hatte bereits vor 10 Jahren den ersten Kontakt mit CBD-haltigen Produkten und früh die Vorteile von 100% pflanzlichen und konservativen Methoden am Gesundheitssektor erkannt. Beruflich wie privat beschäftigt er sich seit jeher mit den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebieten von Hanfprodukten. Er ist davon überzeugt, dass die Hanfpflanze, als älteste Heilpflanze der Welt, auch in Zukunft wieder einen Platz in unserer Gesellschaft finden wird.