In den letzten Jahren hat das Interesse an CBD als innovativer Inhaltsstoff in Kosmetik- und Aromaprodukten sowie an dessen potenzieller Eignung als Wirkstoff in cannabis-basierten Arzneimitteln stark zugenommen, weshalb auch die Anzahl an durchgeführten Studien auf diesem Gebiet stetig steigt. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über das sehr breite, spannende und stets wachsende Forschungsfeld CBD.

 

Nahaufnahme Forscher tropft Flüssigkeit in Reagenzglas

CBD wird eine Vielzahl an positiven Eigenschaften zugesprochen, jedoch sind noch längst nicht alle wissenschaftlich belegt und vieles muss noch genauer erforscht werden, bevor allgemeingültige Aussagen getroffen werden können. Bislang konnte die Wissenschaft

  • pflegende,
  • antioxidative,
  • homöostatische,
  • talgregulierende
  • und antimikrobielle Eigenschaften

nachweisen. Viele andere Eigenschaften des Cannabinoids sowie die sich daraus ergebenden möglichen Potenziale sind Thema in wissenschaftlichen Forschungsarbeiten.

Darüber hinaus kursierenden im Netz diverse Annahmen und Spekulationen über CBD-Produkte bis hin zu Wirkversprechen, die jedoch zumeist präklinischen Forschungsergebnissen mit experimentellen Studiendesigns entspringen und daher nicht 1:1 auf den Menschen übertragbar sind. Hinzu kommt, dass die in der Forschung untersuchten Substanzen nicht mit freiverkäuflichen CBD Produkten vergleichbar sind. Zumal es sich bei den untersuchten Präparaten in vielen Studien um hochkonzentrierte CBD Reinsubstanzen oder standardisierte cannabisbasierte-Arzneimittel handelt. Dennoch liefern sie erste interessante Hinweise über mögliche künftige Anwendungsfelder und Potenziale für den nicht-psychoaktiven Inhaltsstoff der Cannabispflanze. Insbesondere in der Arzneimittelforschung sind sie ein notwendiger Anfang sowie der Grundstein, auf den weiterführende klinische Studien aufbauen können.

 

Hinweis: Präklinische Studien erfolgen zum Beispiel an Zellkulturen, (Kunst-)Organen oder an Tieren. Sie sind richtungsweisend und die Voraussetzung für anschließende klinische Forschungsarbeiten[1].

 

CBD im Rahmen von Arzneimittelstudien untersucht

Seit Ende des 19. Jahrhunderts werden cannabisbasierte Arzneimittel in Europa zur Behandlung von Schmerzen, Spasmen, Asthma, Schlafstörungen, Depressionen und Appetitlosigkeit verwendet. Da es jedoch lange Zeit nicht gelang, die chemische Struktur der Inhaltsstoffe zu ermitteln, verloren Cannabisextrakte eine Zeit lang an medizinischer Bedeutung. Erst seit die Suche nach dem Wirkprinzip von Cannabis sativa zur Entdeckung eines endogenen Cannabinoid-Systems, dem sogenannten Endocannabinoid-System (ECS) führte, wird zu diesem körpereigenen System und zu (Phyto-)Cannabinoiden, insbesondere zu den Liganden THC und CBD vermehrt geforscht.  So wurden von 1975-2012 mehr als 100 kontrollierte klinische Studien mit Cannabinoiden oder magistralen Zubereitungen aus pflanzlichem Cannabisextrakt bei unterschiedlichen Indikationen durchgeführt[2].

Der stetige Erkenntniszuwachs sowie die aus den klinischen Studien resultierende arzneimittelrechtliche Zulassung einzelner standardisierter Cannabisextrakte für ausgewählte Indikationen kurbelten sowohl das forscherische als auch das mediale Interesse an, sodass sich die Zahl an randomisiert-kontrollierten Studien indessen beinahe verdreifachte.

 

Hinweis: Randomisiert-kontrollierte Studien (RCTs) sind die hochwertigste Form klinischer Studien und gelten daher als „Goldstandard“ unter den Studiendesigns. Sie haben die höchste Aussagekraft, sind aber sehr teuer und nur prospektiv möglich[3]

 

Durch eine Vielzahl an kontrollierten klinischen Studien haben sich vor allem folgende Indikationen für cannabisbasierte Arzneimittel etabliert:

  • Spastik
  • Übelkeit und Erbrechen im Rahmen der Krebstherapie
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Chronische Schmerzen.

 

Hat CBD einen belegbaren therapeutischen Nutzen?

CBD kommt in cannabisbasierten Arzneimitteln (wie zum Beispiel in dem Cannabisvollextrakt-Mundspray Sativex, das in Österreich zur Behandlung von Multipler Sklerose und Spasmen zugelassen ist) und in Medizinalhanf vor. Darüber hinaus erhielt Cannabidiol den Status eines Orphan-Arzneimittels zur Behandlung seltener pädiatrischer Epilepsieformen, wie dem Lennox-Gastaut- und dem Dravet-Syndrom. Durch diese Einstufung war ein vereinfachtes Verfahren zur Arzneimittelzulassung möglich. In den Jahren 2017 und 2018 wurden randomisiert-kontrollierte Studien mit Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom-Patienten durchgeführt. Beide Studien konnten eine signifikante Verringerung der Krampfanfallshäufigkeit durch Cannabidiol nachweisen[4][5], weshalb das Cannabidiol-Arzneimittel Epidiolex 2018 in den USA sowie 2019 in Europa für diese Indikationen zugelassen wurde.

Die Medizinische Universität Wien berichtet, dass CBD aus anekdotaler Beobachtung schmerlindernde, angstösende, antiepileptische, antipsychotische, sedierende und neuroprotektive Wirkungen zugeschrieben werden. Zudem gibt es laut MedUni Wien zahlreiche Hinweise auf therapeutische Erfolge durch den Einsatz von Cannabinoiden, nicht nur begleitend, sondern auch als Primärtherapie. Experten wie der Neurobiologe Tibor Harkany von der Abteilung für Molekulare Neurowissenschaften der MedUni Wien sprechen sich aufgrund des hohen therapeutischen Potenzials dringend für eine vermehrte Durchführung von klinischen Studien zu CBD und weiteren Cannabinoiden aus[6].

 

Welche Studien über CBD gibt es bereits?

Die Anzahl an randomisiert-kontrollierten Studien, die es zum Beispiel auch im Rahmen der Arzneimittelzulassung braucht, bedarf also noch Zuwachs. Währenddessen nimmt die Anzahl an wissenschaftlichen Publikationen über CBD, dessen Potenzial in diversen Anwendungsfeldern sowie dessen Sicherheit für die klinische Praxis stetig zu.

So wurde CBD bereits im Hinblick auf folgende potenzielle Anwendungsfelder untersucht:

 

Das Forschungsfeld CBD ist also sehr breit gefächert. Es bleibt spannend, welche Erkenntnisse künftig noch gewonnen werden können und in welche Richtung sich die CBD-Forschung folglich noch entwickelt. Ein Blick in wissenschaftliche Datenbanken macht jedenfalls auch deutlich, wie groß der Literaturzuwachs der letzten Jahre zu diesem Thema war. So gab es bis 2012 1.108 Ergebnisse zur Suchanfrage „Cannabidiol“ (MeSH Term) auf PubMed.gov, wohingegen es heute – 10 Jahre später – bereits 4.681 Ergebnisse sind[55].

Es scheint, also würde diese Entwicklung noch einige Zeit so weiterlaufen. Denn wirft man einen Blick in das Register klinischer Studien ClinicalTrials.gov, stellt man fest, dass der Forschungsgegenstand CBD noch immer brandaktuell ist und laufend neue Studien hinzukommen. Aktuell – seit Jänner 2022 – wird das Cannabinoid zum Beispiel hinsichtlich seiner Wirksamkeit zur Linderung von Long COVID, das auch als Post-Covid-19-Syndrom bezeichnet wird, untersucht[56].

 

Fazit

In den letzten Jahren wuchs das Interesse an CBD enorm. Parallel dazu wächst auch die Anzahl an Studien über CBD und dessen potenziellen Nutzen für den Menschen. Derzeit fehlt es in vielen Bereichen aber noch an hochwertigen klinischen Studien, während CBD online vielfach als Wundermittel angepriesen wird. CBD-Arzneimittel unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht aber stark von freiverkäuflichen CBD-Produkten und dürfen nicht mit diesen verwechselt werden.

 

Die Inhalte unseres HANFAMA Magazins dienen lediglich der Aufklärung und Informationsweitergabe rund um das Thema Cannabis. Wir prüfen unsere Informationen genau und zitieren nur aus verifizierten Quellen. Trotzdem erheben unsere Texte keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität.

 

 

Referenzen

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Christina Strzalka hat Gesundheits- und Krankenpflege und Health Assisting Engineering studiert. Sie hat einen engen Bezug zu Gesundheitsthemen und eine große Begeisterung für Innovationen. Für die LeserInnen des HANFAMA Magazins durchforstet sie wissenschaftliche Datenbanken und arbeitet sich gerne in komplexe Sachverhalte ein, die sie in verständlicher Art und Weise für Sie aufbereitet. Mit großer Leidenschaft recherchiert sie zu medizinischen und naturwissenschaftlichen Themen und berichtet über Neuigkeiten aus der Welt der Forschung. Ihr Motto: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht (Franz Kafka).